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Computerprozessoren weltweit von Chip-Sicherheitslücke betroffen

Ein seit Jahrzehnten bewährtes Verfahren, das zur Leistungssteigerung von Computerchips dienen soll, macht Prozessoren anfällig für Datenklau.

Jüngst wurde die wohl bisher weitreichendste IT-Sicherheitslücke aufgedeckt. Doch was hat es damit auf sich? Wer oder was ist betroffen? Wie kann man sich davor schützen? 8ITS fasst die wichtigsten Aspekte zusammen.

Wie zuletzt aufgeschlüsselt, bietet ein seit Jahren gängiges Verfahren das Chips in Computerprozessoren schneller machen sollte, Programmen Zugang zu fremden Speicherbereichen. Nicht nur dass dadurch Schadsoftware zur Ausführung kommt, vielmehr bietet sich auch die Möglichkeit, sensible Daten auszuspähen und zu missbrauchen. Die neuen Sicherheitslücken genannt „Spectre“ und „Meltdown“ scheinen mit relativ geringem Aufwand ausgenutzt werden zu können und machen Angriffe somit für viele Hacker attraktiv. Den Forschern zufolge seien die meisten Prozessoren ob von Intel oder AMD, die in den Jahren 2012 – 2017 produziert wurden betroffen. Zu allem Überfluss wurden die Sicherheitslücken nicht nur in PC’s und Notebooks sondern auch in Smartphones mit ARM Prozessoren nachgewiesen.

Als Abhilfe werden nun Sicherheitspatches zur Aktualisierung für Betriebssysteme und Webbrowser angeboten. In den meisten Fällen ist allerdings mit einem Leistungsabfall zu rechnen. Laut Intel dürfte dieser jedoch zwei Prozent nicht überschreiten – abhängig von dem Chipmodell und der zu erledigenden Aufgabe.

Für Kunden die von unserem 8ITS Patch-Management profitieren, haben wir die Installation des Updates bereits veranlasst um die Sicherheitslücke wirksam zu schließen.

 

Quelle: https://t3n.de/news/chip-sicherheitsluecke-899125/